
In der Temperierlinie zeigt sich schnell ein ungleichmäßiges Wärmeprofil – es kommt zu optischen Verzerrungen und die Menge an Abfällen steigt an. Man versucht zwar, eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu gewährleisten und die Zykluszeiten konstant zu halten, doch die herkömmlichen Heizgeräte schwanken in ihrer Leistung, es entstehen Hotspots, und die Belastung des Ofens ändert sich ständig.
Was technisch wichtig ist: Unsere rubinfarbenen Infrarotglühbirnen strahlen Kurzwellenenergie ab, die für eine schnelle, kontrollierte Wärmeübertragung sorgt. Die Temperatur steigt dabei mit einer Rate von 10°C/Sekunde an – dadurch wird die Zeit zwischen den Schichten reduziert. Die Temperaturgleichmäßigkeit in der aktiven Zone bleibt bei ±3°C, was bedeutet, dass das Glas einem konstanten thermischen Feld ausgesetzt ist und die thermischen Belastungen unter Kontrolle bleiben. Die Leistungsdichte beträgt 30 W/cm² – das reicht aus, um das Glas schnell zu erhitzen, ohne auf starke Konvektionskräfte angewiesen zu sein. Die rubinfarbene Hülle reduziert zudem das sichtbare Glänzen und hilft dabei, die Emissivität von Phase zu Phase konstant zu halten.
Das macht diese Glühbirnen ideal für den Einsatz bei der Temperierung, Biegung sowie Vorheizung vor dem Laminieren von Glas. Eine konstante Wärmeabgabe ist entscheidend, um eine stabile Qualität zu erreichen. Diese Glühbirnen bringen die Heizzone schnell auf die gewünschte Temperatur, verkürzen die Zeit, die das Glas in der Heizzone verbringt, und halten die gewünschte Temperatur auch während längerer Betriebszeiten bei. Dadurch werden weniger optische Defekte verursacht, die Kontrolle über die Krümmung des Glases verbessert sich, und es gibt weniger Unterbrechungen beim Betrieb zur Nachkalibrierung. Zudem sinkt der Energieverbrauch, da die Reaktion sofort erfolgt und die Kontrolle über die Temperatur gut gewährleistet ist.
Ein paar Dinge, die man beachten muss: Die Montage und Ausrichtung der Glühbirne sind nicht optional. Sie muss genau im vorgesehenen Reflektorfeld und in der angegebenen Fokaldistanz platziert werden – otherwise wird die Temperaturgleichmäßigkeit beeinträchtigt und man verliert den Vorteil des konstanten Wärmeprofils.
Man sollte außerdem darauf achten, dass die Anschlüsse sauber und trocken sind. In Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit sollten dicht schließende Stecker verwendet werden, um Lecks und Korrosion zu verhindern.
Bei normalem Betrieb bei der Nennspannung und -temperatur kann man mit einer Lebensdauer von etwa 5.000 Stunden rechnen.