
Einführung
Wir entwickeln Infrarot-Heiz- und Trocknungsanlagen, die speziell für Linien zur Bearbeitung von glasiertem Glas konzipiert sind.
Die Idee ist einfach: Es handelt sich dabei um eine kompakte, integrierte Heizeinheit, die das Farbmaterial schnell trocknet – ohne dass dabei viel Fläche benötigt wird.
Falls Ihre Produktionsline bereits überlastet ist, kann diese Anlage in enge Ecken platziert werden und dennoch die gewünschte Wärmeabgabe liefern – immer wieder zuverlässig.
Die Kraft hinter dem Prozess
Bei der Infrarot-Trocknung geht es um Leistung und Steuerung. Unsere Anlagen verfügen über eine hochleistungsstarke Infrarotquelle, die die Temperatur schnell erhöht. Dadurch bleibt das bedruckte Glas in Bewegung – es muss nicht lange warten, bis es getrocknet ist.
Zudem ist die Anlage modulierbar: Wir passen Länge, Leistung und Spannung an die Geschwindigkeit Ihrer Produktionslinie sowie an die Größe des Glases an.
Ein wichtiger Vorteil ist außerdem die Verwendung einer höheren Spannung (ca. 400 V), damit möglichst wenig Strom benötigt wird. Weniger Strom bedeutet kleinere Kabel, kleinere Kontakte sowie eine ordentlichere elektrische Anordnung im Inneren der Maschine. Das trägt dazu bei, dass die Maschine kompakt bleibt.
Aber das ist ein Kompromiss: Eine hohe Leistungsdichte erzeugt viel lokale Wärme – daher müssen Kühlung und Abführung der Wärme richtig gestaltet sein. Andernfalls funktioniert die Maschine nicht richtig.
Die wichtigsten Materialien
Im Inneren verwenden wir Halogen-Elemente mit Kurzwellen-Infrarotstrahlung, die in einem Quarzkörper untergebracht sind. Die Reaktion auf die Strahlung ist schnell, und die Wärme wird genau dort abgegeben, wo sie benötigt wird.
Die Reflexionsbeschichtung dient nicht nur esthetischen Zwecken. Sie sorgt dafür, dass die Infrarotenergie optimal reflektiert wird – und dass die Beschichtung auch nach wiederholten Heiz- und Kühlschüben erhalten bleibt. Dadurch bleibt die Wärme am Glas und wird nicht an den Rahmen verschwendet.
Und was die Verbindungen angeht: Sie sind wichtiger, als man denkt. Wir verwenden einen R7s-Stecker, da dieser eine stabile, wiederholbare elektrische und mechanische Verbindung ermöglicht. Die Lampen bleiben dabei in der richtigen Position – und beim Austausch der Elemente während der Wartung entstehen weniger Probleme durch schlechte Verbindungen.
Wie es in der Produktionslinie aussieht
In Linien zur Bearbeitung von glasiertem Glas ist die Verlangsamung meist auf das Trocknen und Aushärten des Materials zurückzuführen – nicht auf das Drucken selbst.
Unsere integrierten Infrarot-Trocknungsanlagen reduzieren diese Verzögerung erheblich – bis zu 40 % weniger Platzbedarf im Vergleich zu herkömmlichen Konvektionsöfen.
Der Vorteil ist klar: Höhere Produktionsgeschwindigkeiten, weniger Energieverlust und weniger Probleme durch ungleichmäßiges Trocknen.
Außerdem sind die Anlagen so konzipiert, dass sie direkt in die Produktionslinie eingebaut werden können. Sie sind bereits vorkonfliktiert und bereit für den Einsatz mit Ihrer Förderanlage und Ihrem Steuerungssystem.
Falls Sie Ihre Produktionslinie neu gestalten oder eine bestehende Linie modernisieren möchten, passen wir die Heizeinheit genau an die Geometrie des Glases sowie an die Eigenschaften der Tinte an.
Denken Sie daran: Eine gute Wärmebehandlung ist wichtig. Sie müssen darauf achten, dass die Luftzirkulation sowie die Wärmeabfuhr richtig gestaltet sind – damit die Komponenten sicher bleiben und auch Ihre Mitarbeiter geschützt sind.
Die richtige Anlage für Ihre Produktionslinie
Wenn Sie eine Anlage auswählen möchten, teilen Sie uns bitte die Größe des Glases, die Geschwindigkeit der Produktionslinie sowie die Zeit, die für das Aushärten der Tinte benötigt wird.
Wir passen Leistung, Spannung und Aufbau der Anlage so an, dass sie perfekt in Ihren Prozess passt – anstatt dass Sie Ihren Prozess um die Anlage herum anpassen müssen.