
Hören Sie auf, Energie für die Glasherstellung zu verschwenden!
Seien wir ehrlich: Die Prozesse des Biegens und Erhitzens von Glas verbrauchen enorm viel Energie. Wenn Sie schon einmal in einer Werkstatt gearbeitet haben, wissen Sie genau, was ich meine. Der größte Teil der Wärme erreicht das Glas gar nicht – sie geht einfach an dem Werkstück vorbei oder wird vom Maschinenrahmen aufgenommen. Das ist völliger Verschwendung.
Wir haben eine bessere Lösung gefunden. Indem wir Kurzwell-Infrarotlampen mit hochwertigen Reflektoren kombinieren, leiten wir die Wärme gezielt dorthin, wo sie hingehört – nämlich auf das Glas.
Wie die Heizung tatsächlich funktioniert
Stellen Sie sich eine Lampe alleine vor. Sie gibt Wärme in alle Richtungen ab – insgesamt 360 Grad. Bei der Biegung von Glas geht bereits im Moment des Einschaltens die Hälfte der Energie verloren.
Dabei kommen unsere mit Gold überzogenen oder polierten Aluminiumreflektoren ins Spiel. Sie fangen diese verschwendete Energie auf und leiten sie zurück. Dadurch entsteht eine konzentrierte Wärmezone. Das Ergebnis: Die Glasstücke werden schneller weich, ohne dass man die Leistung der Lampe erhöhen muss. Ihre Stromrechnung wird es Ihnen danken.
Die richtige Ausstattung wählen
Je nach Radius der Biegung passen wir die Leistung und Spannung so an, dass die Temperatur genau richtig ist.
Achtung: Wenn Sie mit dickem Glas arbeiten, benötigen Sie Lampen mit hoher Leistung, um eine ausreichende Wärmestärke zu erzeugen. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Verkabelung den Anforderungen entspricht. Sonst können die Kontakte oder Kabel beschädigt werden. Das ist keine schöne Art, einen Dienstag zu verbringen.
Einrichten und in Betrieb halten
Gute Nachrichten: Die Reflektoren lassen sich direkt in Ihre bestehenden Biegemaschinen einbauen. Es ist also nicht notwendig, alles neu aufzubauen.
Aber Vorsicht: Genauigkeit ist wichtig. Wenn die Lampe auch nur wenige Millimeter von der richtigen Position abweicht, wird die Wärmeverteilung ungleichmäßig. Das führt zu ungleichen Biegungen oder sogar zu Rissen im Glas. Stellen Sie sicher, dass der Fokuspunkt stimmt – dann funktioniert alles andere auch.
Noch eine wichtige Regel: Halten Sie die Reflektoren sauber. Fabrikstaub und Öldunst sind hier die Feinde. Wenn der Reflektor mit Schmutz bedeckt ist, kann er die Wärme nicht mehr reflektieren und beginnt stattdessen, sie aufzunehmen. Dadurch steigen Ihre Energiekosten wieder an. Es ist zwar etwas Arbeit nötig, aber die Ersparnisse lohnen sich.