
Warum Ihre Deckenheizungen eigentlich kaputtgehen – und wie man das behebt
Falls Sie schon einmal erlebt haben, dass eine Infrarotheizung in Ihrem Werk nicht mehr funktioniert hat, haben Sie vermutlich angenommen, dass der Heizelement einfach durchgebrannt ist. Doch das ist selten die eigentliche Ursache.
Der eigentliche Feind ist meist die Verbindung der Leitungen mit dem Quarzrohr. Wenn diese Geräte auf Hochtouren laufen, wird der Bereich, an dem die Leitung mit dem Quarzrohr in Berührung kommt, extrem heiß. Wenn diese Verbindung nicht dicht ist, dringen Sauerstoff und Feuchtigkeit ein. Sie zerstören die Isolierung, bis sie brüchig wird und Risse aufweist – und dann entsteht ein Kurzschluss.
Der Kampf gegen die Hitze
In den meisten einfachen Geräten werden billige Klebstoffe oder Dichtungen verwendet – doch diese reichen einfach nicht aus. Stellen Sie sich vor: Diese Heizgeräte dehnen und ziehen sich ständig aus, je nachdem, ob sie heiß oder kalt sind. Dadurch reißen die billigen Dichtungen auseinander.
Wir gehen anders vor: Wir verwenden eine hermetische Isolierung – im Grunde eine Art „Verschluss“, der verhindert, dass Luft eindringt. Dadurch wird verhindert, dass die Isolierung zu einem leitfähigen Stoff wird. Das ist genau das, was zu den gefährlichen elektrischen Entladungen in Industriheizgeräten führt.
Warum „billige“ Materialien versagen
Man sieht oft Geräte, bei denen Standard-Wärmeverformungsmaterialien oder Silikone verwendet werden. In einer Umgebung mit hohen Temperaturen schmelzen diese Materialien entweder oder werden extrem hart.
Wir verwenden einen zweistufigen Ansatz: Hochtemperaturkeramik zur Isolierung sowie spezielle Fluoropolymerschichten. Das klingt kompliziert, doch dadurch bleibt die Leitung auch dann isoliert, wenn das Rohr extrem heiß wird. Die Energie fließt genau dorthin, wo sie hingehört – in das Heizelement – anstatt in das Chassis zu gelangen.
Ein kleiner Tipp für die Installation
Es gibt einen Kompromiss: Da unsere Isolierung so gut ist, ist der Ausgang der Leitung etwas steifer. Biegen Sie die Leitungen nicht in scharfen Winkeln. Wenn Sie die abgedichtete Stelle verbiegen, könnte die Isolierung beschädigt werden. Stellen Sie sicher, dass die Befestigungselemente einen natürlichen Bogen in der Leitung erzeugen. Das ist zwar ein kleiner Detail, doch es spielt eine wichtige Rolle. Wir haben festgestellt, dass richtig abgedichtete Leitungen dazu führen, dass diese Geräte in anspruchsvollen Umgebungen etwa 40 % länger funktionieren. Das bedeutet weniger Zeit damit, defekte Heizgeräte zu ersetzen, und mehr Zeit, um den Arbeitsbereich warm zu halten.