
Hören Sie auf, zuzulassen, dass Ihre Öfen Sie zum Stillstand bringen!
Wenn Sie schon einmal mit der Herstellung von Spezialgläsern zu tun hatten, wissen Sie, wie frustrierend es ist, wenn der Prozess durch die langsamen Öfen zum Stillstand kommt. Alles läuft weiter – doch sobald die Gläser in die Öfen kommen, stoppt alles. Das ist wirklich ärgerlich.
Wir haben eine bessere Lösung gefunden. Anstatt auf diese langsam arbeitenden Öfen angewiesen zu sein, verwenden wir Kurzwellen-Infrarot-Strahler, um das Glühen direkt in der Produktionslinie durchzuführen.
Warum Infrarot funktioniert
Bei Glas muss man die gewünschte Temperatur erreichen und dort halten – doch man darf das Glas nicht einfach überhitzen, sonst entsteht ein Wärme Schock.
Die traditionelle Konvektionsheizung ist langsam, denn sie muss erst die Luft erhitzen. Das ist wie versuchen, ein Zimmer im Winter mit einem Heizgerät zu erwärmen. Infrarot hingegen wirkt direkt auf die Glasoberfläche. Dadurch wird die Erwärmung beschleunigt – innerhalb von Sekunden. Dadurch hat man viel mehr Kontrolle über den gesamten Prozess.
Die Technologie dahinter
Da die Gläser auf einem Förderband transportiert werden, hat man keine Zeit zu verlieren. Man benötigt also viel Leistung in kurzer Zeit. Deshalb verwenden wir Hochleistungsquarzhalogenröhren. Sie haben die nötige Intensität, um schnell durch die Dicke des Glases hindurchzuwirken.
Und da niemand drei Stunden damit verbringen möchte, eine Maschine zu reparieren, verwenden wir R7s- oder Sk15-Stecker. Wenn eine Röhre ausfällt, kann man sie einfach austauschen. Das dauert nur ein paar Minuten – dann kann man wieder weitermachen.
Ein Hinweis bezüglich der Hitze
All diese Leistung bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Diese Lampen werden unglaublich heiß – so heiß, dass das Gehäuse der Maschine beschädigt werden kann, wenn man nicht aufpasst.
Man darf bei der Kühlung nicht sparen. Wenn die Lüfter und Kühler nicht ausreichen, überhitzt das Gehäuse und die Wolframfilamente verbrennen schneller, als es eigentlich sollte. Halten Sie die Maschine kalt – dann hält sie länger.
Die Vorteile
Wenn man diesen Prozess in die Produktionslinie integriert, ändert sich alles. Man muss die Gläser nicht mehr in separaten Öfen bearbeiten – sie können einfach weiterfließen.
Der Produktionsablauf wird effizienter. Die Zeit zwischen dem Schleifen und dem Beschichten verkürzt sich. Zudem wird jede einzelne Linse gleichmäßig behandelt. Dadurch läuft der gesamte Prozess reibungsloser ab.