
Wie man den Außenbereich auch bei kühlem Wetter warm hält
Seien wir ehrlich: Ein Außenbereich im Winter zu nutzen, ist in der Regel eine Qual. Die Anzahl der Gäste, die dort sitzen können, sinkt drastisch – schließlich will niemand dabei frieren, während er sein Essen isst.
Wir lösen dieses Problem mit Infrarotheizungen.
Der Trick ist folgender: Die meisten Heizgeräte versuchen, die Luft zu erwärmen. Doch sobald ein leichter Wind weht, verschwindet die Wärme wieder. Infrarotheizungen funktionieren anders: Sie ignorieren die Luft und wärmen direkt die Gäste sowie ihre Stühle. So entsteht eine kleine „Wärmezone“ genau dort, wo sie benötigt wird. Dadurch bleiben die Menschen auf ihren Plätzen, auch wenn die Temperatur stark fällt.
Umgang mit den äußeren Bedingungen
Außengehäuse müssen viel aushalten: Regen, Feuchtigkeit, Salz – das ist eine Menge. Deshalb verwenden wir Geräte mit IP44-Schutzklasse.
Im Alltag bedeutet das: Das Gehäuse ist fest genug, um Staub und Spritzer aus allen Richtungen abzuhalten. Das ist keine reine Sicherheitsmaßnahme – es geht darum, sicherzustellen, dass Wasser nicht auf die Heizelemente gelangt. Wenn Feuchtigkeit eindringt, können die Quarztuben zerbrechen oder die elektrischen Kontakte können beschädigt werden.
Sofortige Wärme – mehr Bestellungen
Wir verwenden Kurzwell-Infrarotheizungen. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass es kein Warten gibt. Sobald eine neue Gruppe Platz nimmt, spüren sie sofort die Wärme auf ihrer Haut. Kein Zittern, kein Warten von zehn Minuten, bis das Gerät warm wird. Wenn die Leute sich wohlfühlen, bleiben sie – und bestellen dann weitere Getränke oder Beilagen.
Außerdem muss man nicht den ganzen Außenbereich erwärmen – man konzentriert sich einfach auf die Essbereiche.
Eine kurze Warnung bezüglich der Verkabelung
Bevor Sie gleich Dutzende dieser Geräte kaufen, sollten Sie sich erst einmal über die Stromversorgung informieren. Diese Geräte benötigen ihren eigenen Stromkreis. Wenn Sie versuchen, mehrere 2kW-Heizgeräte an einen normalen Haushaltsstromanschluss anzuschließen, wird der Anschluss fast sofort überlastet. Stellen Sie sicher, dass Ihr Stromverteiler die Belastung bewältigen kann. Wenn Ihre Verkabelung zu dünn ist, kommt es zu Spannungsabfällen – die Heizgeräte werden dann nicht richtig funktionieren. Klären Sie die Stromstärke vorher ab, bevor Sie Löcher für die Befestigungen bohren.