
Warum die meisten Badezimmerheizgeräte einfach nicht funktionieren – und was tatsächlich funktioniert
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die meisten Badezimmerheizgeräte anscheinend gegen ein aussichtsloses Unterfangen kämpfen? Sie versuchen zwar, die Luft zu erwärmen – doch in einem luftigen Umkleideraum verschwindet diese warme Luft bereits im ersten Moment, in dem eine Tür geöffnet wird. Das ist eine Verschwendung von Strom – und man bleibt trotzdem frierend zurück.
Wir machen es anders. Anstatt gegen die Luft anzukämpfen, nutzen wir Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Stellen Sie sich das wie die Sonne vor: Die Sonne erwärmt nicht die Luft um Sie herum, sondern strahlt direkt auf Ihre Haut. Deshalb spüren Sie die Wärme bereits im selben Moment, in dem Sie unter unsere Heizelemente treten – selbst wenn der Rest des Raumes eiskalt ist.
Das „Sofort-Start“-Geheimnis
Niemand möchte zehn Minuten warten, bis ein Heizgerät „warm wird“. Um das zu vermeiden, verwenden wir Quarzelektroden. Quarz ist großartig, denn er muss nicht erst viel Wärme aufnehmen, bevor er einsatzbereit ist. Sobald man den Schalter betätigt, ist es schon heiß. Zudem füllen wir die Rohre mit Halogen, damit die Wärmeerzeugung effizienter abläuft und die Elektroden länger halten.
Die technischen Details
Da diese Geräte oft in großen, offenen Räumen verwendet werden, verfügen sie über eine hohe Leistung. Wir verwenden R7- oder SK15-Anschlüsse – diese bleiben fest sitzen und rutschen nicht heraus. Zudem überziehen wir die Rohre mit einer speziellen Schicht, damit die Wärme in das Mittelwellenspektrum gelenkt wird. Warum? Denn Feuchtigkeit mindert normalerweise die Wärmeabgabe – doch diese Wellenlänge durchdringt Dampf und Feuchtigkeit besser.
Wichtig: Diese Geräte verbrauchen sofort viel Energie, sobald sie eingeschaltet werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Elektrik diesen Anstieg verkraften kann – sonst müssen Sie ständig die Sicherungen neu einstellen.
Die richtige Installation
Wenn Sie ein altes Widerstandsheizgerät ersetzen möchten, sind diese Geräte sehr einfach einzubauen. Außerdem benötigen sie keine Lüftungsanlage – somit können Sie auf die unhandlichen Ventilatoren verzichten, die nur Staub und Feuchtigkeit ansaugen.
Aber Achtung: Infrarotstrahlung ist Richtungsabhängig. Es ist wie bei einer Taschenlampe – wenn Sie nicht im Strahlbereich stehen, erhalten Sie keine Wärme. Montieren Sie das Gerät also nicht einfach irgendwohin. Planen Sie stattdessen sorgfältig aus, wo die Menschen stehen – damit es keine kühlen Stellen gibt. Und halten Sie die Rohre sauber. Ein wenig Staub oder Seifenresiduen können die Wärmeabgabe um 10–15 % verringern. Reinigen Sie die Rohre einfach kurz – dann funktioniert alles einwandfrei.